Werbung schalten: Mit GoogleAds oder FacebookAds?

Du hast ein geniales Produkt entwickelt oder bietest eine Dienstleistung an, die es so kein zweites Mal gibt. Und trotzdem bleiben die großen Verkäufe aus. Obwohl du weißt, dass du so vielen Menschen helfen könntest – wissen sie leider nicht, dass es dich gibt. – Denn im breiten Katalog des World Wide Web gehen leider die besten Angebote häufig verloren.

Vielleicht erkennst du dich in dieser Beschreibung ja wieder. Vielleicht hast du sogar erkannt, was dein nächster Schritt sein muss – nämlich Anzeigen schalten.

Du hast dich informiert und stehst jetzt vor der schweren Frage: Investierst du lieber in GoogleAds oder doch in Facebook-Werbung?

Als Online-Erfolgsagentur kennen wir beide Plattformen allzu gut, und wissen genau, wann dir welche von beiden mehr bringen wird. Wie du dich also entscheiden solltest, erfährst du in den nächsten Absätzen.

Message statt Medium: Direct-Response-Marketing

Lass mich eines von vornherein klarstellen: Im Marketing geht es eigentlich nie nur um das Tool, das du verwendest. Google oder Facebook ist eine wichtige Frage – aber die Diskussion bringt dir nichts, solange deine Werbung nicht funktioniert.

Was meine ich denn damit schon wieder? Wann „funktioniert“ eine Werbung denn bitte?

Dazu solltest du dir ein paar wichtige Fragen stellen:

  • Was ist deine Zielgruppe?
  • Was will diese von dir und deinem Produkt?
  • Löst deine Werbung in ihr ein Verlangen aus bzw. verspricht sie eine Problemlösung?

Nur, wenn du diese Fragen alle beantworten kannst, und deine Werbung auf all diese Punkte eingeht, lohnt es sich überhaupt erst, sie zu schalten. – Alles andere verschwendet nur deine Zeit und dein Geld.

Im Direct-Response-Marketing ist das Ziel nämlich genau das, was der Name verspricht: Eine direkte Reaktion der Zielgruppe erreichen. Ich zeige meinem Publikum meine Werbung, und sie klicken dann direkt darauf, abonnieren deinen Newsletter oder kaufen dein Produkt, etc.

Das Problem: Die meisten von uns denken immer noch im Sinne der klassischen analogen Werbung. Setze ich eine Anzeige in die Zeitung, dann kann ich natürlich nicht überprüfen: Wer hat sie gelesen? Wie viele waren das insgesamt? Welche davon haben dann mein Produkt bestellt?

Im Online-Marketing hast du aber das Tool, genau das zu sehen. Du kannst einstellen, welche Personengruppen du ansprechen willst. Du kannst deine Kundschaft da abholen, wo sie ohnehin schon sind.

Und gerade deshalb ist es so wichtig, dass du den Fokus auf funktionale Werbung und den Output nicht verlierst. Es geht nicht darum, einfach nur mal zu werben. Es geht darum, eine positive Reaktion zu bekommen.

Wenn du das verinnerlicht hast, kommen wir zu der eigentlichen Frage: Google oder Facebook?

Wie denkt mein Traumpublikum?

Die Frage nach der richtigen Werbeplattform lässt sich leichter beantworten, als du vielleicht denkst. Überlege dir einfach: Wo befindet sich meine Kundschaft? Wo kann ich sie abholen? Auf Google oder Facebook?

Erstmal logisch, oder? – Aber wie beantwortest du dir diese Frage?

Da gebe ich dir jetzt einen wichtigen Trick an die Hand, der genauso einfach wie genial ist. Also eigentlich ist es auch nur eine einfache zusätzliche Frage: Weiß dein Zielpublikum, dass es ein Problem hat?

Das problembewusste Publikum

Häufig wollen wir Leute erreichen, die wissen, dass sie ein Problem haben. Die wissen: „Hey, ich brauch einen braunen Gürtel, weil ich keinen habe, der zu meinen Outfits passt.“ Oder sie wissen: „Hey, meine Haut ist seit Wochen so trocken und schuppig. Kann ich da irgendwas dagegen machen?“

Diese Leute werden genau dasselbe tun wie du und ich. Sie öffnen Google und suchen nach einem braunen Gürtel oder nach Mitteln gegen schuppige Haut.

Daher macht es natürlich nur Sinn, dass du dieses Publikum bei Google ansprichst. Sie sehen deine Anzeige dann, noch bevor ihnen die ersten Suchergebnisse gezeigt werden, und können mit nur wenigen Klicks dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen.

Das funktioniert aber natürlich nur, wenn dein Publikum schon genau weiß, was es will. Wenn nicht, musst du andere Maßnahmen ergreifen.

Das problemunbewusste Publikum

Deine Kundschaft wird nicht immer wissen, dass sie überhaupt ein Problem hat. Oder, dass du eine Lösung für sie parat hast. Das zeigt sich vor allem in zwei verschiedenen Situationen.

  1. Jemand merkt erst, dass ein Problem existiert, wenn deine Anzeige es deutlich macht:
    Viele unserer Kund:innen denken bspw. erst daran, dass sie ja auch online verkaufen könnten, wenn sie über unsere Anzeigen auf Facebook oder Instagram stolpern.
  2. Deine Werbung löst ein Verlangen aus, das es vorher gar nicht gegeben hat:
    Vielleicht verkaufst du ja ein super-cooles Gadget, das niemand unbedingt braucht, aber das einfach einen gewissen Lifestyle verkörpert. Über Facebook und Instagram schaffst du Aufmerksamkeit und holst potentielle Kundschaft ab.

Der Unterschied hierbei ist ganz klar: Wer nicht weiß, dass er ein Problem hat, der wird auch nicht auf Google nach einer Lösung suchen. In diesem Fall sind Facebook Ads deine bessere Wahl – denn du schaffst dabei Bewusstsein für ein Problem und bietest direkt im nächsten Schritt die Lösung.

Für das problemunbewusste Publikum ist Facebook die richtige Anlaufstelle.

Push-Marketing vs Pull-Marketing

Die Strategien, die ich dir hier vorgestellt habe, nennen Experten in diesem Fachbereich übrigens Push-Marketing bzw. Pull-Marketing. – Abhängig davon, wie du mit deinem Publikum umgehst.

Auf Facebook animierst du Kund:innen mit Bannerwerbung dazu, dein Produkt zu kaufen. Du reizt sie zum Kauf bzw. pushst sie in die Gruppe des kaufinteressierten Publikums. Nur durch deinen Anstoß haben sie Interesse an deinem Produkt.

Auf Google hingegen leitest du ohnehin schon interessierte Käufer:innen zu dir und deinem Angebot. Du überredest sie quasi, bei dir und nicht bei deiner Konkurrenz einzukaufen. Du pullst sie aus der kaufinteressierten Zielgruppe zu dir. Sie wissen bereits, was sie wollen – du sagst ihnen nur, wo sie es kriegen.

Zusammenfassung: GoogleAds oder FacebookAds?

GoogleAds sind ideal, wenn deine Zielgruppe bereits weiß, dass sie ein Problem hat und aktiv nach dieser Lösung sucht.

FacebookAds sind besser geeignet, wenn meine Zielgruppe noch nicht weiß, dass es so etwas wie mein Produkt oder meine Dienstleistung überhaupt gibt, oder wenn ich überhaupt erst das Bedürfnis für diese Dienstleistung schaffen will.

Anders gesagt:

  • Google benutzt du reaktiv. Du reagierst auf die Bedürfnisse deines Publikums.
  • Facebook verwendest du aktiv. Du schaffst bei einem Publikum ein Bewusstsein für deren Problem und bietest direkt die Lösung.

Viel wichtiger ist es allerdings, dass deine Werbung auch deiner Zielgruppe entspricht, und dass du deine Produkte und Dienstleistungen so verkaufst, dass man Lust darauf habt.

Wenn du noch Fragen hast, schreib sie uns gerne in die Kommentare. Wir helfen gerne weiter.

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Simon Ihlenfeldt

Geschäftsführer, Webentwickler & Innovationsbeauftragter der TRICKSIEBZEHN Online-Werbeagentur.

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